Frau sein – im Wechsel der Jahre
Willkommen in einer neuen, spannenden Lebensphase. Sich mit über 50 Jahren so frei fühlen wie noch nie? Verrückte Ideen und Wünsche haben und das Leben nochmals auf den Kopf stellen wollen? Die Energie und die Lebenslust scheinen unerschöpflich, möglicherweise erwachen sie sogar auf einer ganz anderen Ebene wieder neu. Oder gibt es Symptome, die den Alltag doch nicht immer so leicht machen? Hitze- und Kältewellen, Müdigkeit und Lustlosigkeit, vielleicht sogar schwankende Emotionen bis hin zu depressiven Stimmungen? Wer sich am liebsten verkriechen möchte, oder sich wünscht die Jahre zu verschlafen, obwohl gerade das Einschlafen nicht mehr so leicht fällt, ist nicht allein. Wie auch immer sich die Wechseljahre anfühlen – sie sind keine Krankheit. Und keine Sorge, sie gehen irgendwann vorbei.

Die Wechseljahre
Medizinisch werden sie als Klimakterium bezeichnet, Frauen reden oft von den Wechseljahren. Dieser Lebensabschnitt ist vergleichbar mit der Pubertät. Durchschnittlich liegt der Zeitpunkt der letzten Menstruation bei 51 Jahren – das kann aber von Frau zu Frau sehr variieren. Die Wechseljahre sind vergleichbar mit einem Tanz der Hormone. Die weiblichen Hormone verschieben sich, es fehlt die Balance und wir geraten aus dem Gleichgewicht. In dieser Zeit braucht es besonders viel Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Ruhe, denn es ist ein neuer Lebensabschnitt. Für jede Frau ist diese Lebensphase so individuell wie sie selbst.

Die Phase der Wechseljahre dauert durchschnittlich etwa 10 Jahre.
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Fünf Irrtümer
- Die Wechseljahre sind eine Hormonmangel-Krankheit, die man therapieren muss.
Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit, sondern ein völlig normaler physiologischer Prozess. - Die Wechseljahre sind reine Frauensache.
Männer haben auch Wechseljahre, jedoch weniger intensiv. Denn ab dem 35. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel jährlich um ca. 1%. - Die Wechseljahre sind zwangsläufig mit vielen Beschwerden verbunden.
Studien zeigen, dass etwa 1/3 der Frauen keine Beschwerden haben. - In den Wechseljahren schwindet die sexuelle Lust.
Das Ende der fruchtbaren Phase ist nicht mit einem Ende der sexuellen Empfindsamkeit gleichzusetzen. Es kann aber zum Beispiel eine vaginale Trockenheit auftreten; doch dagegen gibt es Hilfsmittel. - In den Wechseljahren ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich.
Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft nimmt deutlich ab. Es wird empfohlen noch ein Jahr nach der letzten Menstruation zu verhüten, um auf Nummer sicher zu gehen.
Die 3 Phasen der Wechseljahre

1. PRÄMENOPAUSE
Die Prämenopause ist der Zeitraum vor der Menopause. In dieser ersten Phase der Wechseljahre geht die Produktion des Hormons Progesteron aufgrund der unregelmässigen Eireifung und dem Ausbleiben des Eisprungs zurück. Der Zyklus kann unregelmässiger werden. Verstärkte oder abgeschwächte Blutungen können auftreten.
2. PERIMENOPAUSE
Diese Phase beginnt 1 bis 2 Jahre vor der letzten Menstruation und kann bis zu ca. 2 Jahre nach der letzten Menstruationsblutung dauern. In dieser Phase geht neben Progesteron auch die Produktion des Östrogens zurück. Speziell in dieser Zeit können vermehrt Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und weitere Beschwerden auftreten.
3. POSTMENOPAUSE
Obwohl manche Frauen noch mit Wallungen zu kämpfen haben, klingen in der letzten Phase der Wechseljahre die meisten Beschwerden ab. Unbedingt auf die Knochendichte achten, um einer möglichen Osteoporose vorzubeugen.

Für jede Frau ist die Zeit der Wechseljahre so individuell wie sie selbst.
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Welche Frau mag keine Rosen? Die Rose ist die Pflanze der Frau schlechthin. Ihr Duft hat schon immer verzaubert und ihre Eigenschaften sind aus der Welt der Aromapflege nicht mehr wegzudenken.
Die Rose spricht besonders die Sinne der Frau an. Sie öffnet uns die Augen für die schönen Dinge. Sie schenkt Trost und Kraft und hilft bei negativen Gedanken und gedrückter Stimmung. Das Rosenöl hat aphrodisierende Eigenschaften – es ist ein Symbol der Liebe.

Passende DIY-Ideen
Unsere Tipps bei Hitzewellen
- Allzu heisse Speisen vermeiden, lieber kalte oder warme Gerichte zu sich nehmen
- Unnötigen Stress vermeiden
- Bei Anspannung, tief und ruhig atmen
- Kurze Auszeit an der frischen Luft nehmen
- Passende Kleidung wählen: der «Zwiebel-Look» kann hier sehr hilfreich sein
Unsere Tipps zum Thema Schlafen
- Themen, welche Nachts den Schlaf rauben, aufschreiben und somit «versorgen»
- Bei Hitze im Bett hilft es, die Daunendecke durch eine Wildseidendecke zu ersetzen. Die Daune wärmt zu sehr, Seide schenkt angenehme Kühle.
- Abends ein Entspannungstee oder wärmendes Bad geniessen.
- Die Tage sind meistens durchgeplant. Wieso nicht auch die Schlafenszeit planen? Dies kann Struktur und somit Ruhe in den stressigen Alltag bringen und das «Abschalten» erleichtern.
- Ein Abend- oder Schlafritual kann helfen um Körper und auch Geist zur Ruhe kommen zu lassen.

Viele Frauen spüren eine häufige Veränderung der Stimmungslage. Von «himmelhoch-jauchzend» bis «zu Tode betrübt» gibt es viele Stufen. Das veränderte Verhalten kann sich auch auf Job, Familie und Partnerschaft auswirken. Oft hilft es darüber mit einer guten Freundin oder Vertrauensperson zu sprechen.
Passende Pflanzenporträts