Ruhe erleben
Die Ruhe ist meistens nicht einfach da, sondern man muss sie sich regelrecht erarbeiten. Dabei sind Ruhephasen für die Erholung von Körper und Geist wichtig. Nur wer sich Pausen, Ruhe und genügend Schlaf gönnt, kann auch leistungsfähig sein. Dies können vor allem Spitzensportler bestätigen. Warum fällt es uns dann so schwer, einfach mal nichts zu tun und zur Ruhe zu kommen?

Stetig das Gefühl zu haben auf Zack zu sein, hängt von vielen Faktoren ab. Einerseits treiben wir uns selbst an, immer mehr zu wissen, können, leisten, machen. Weiterzukommen. Denn wer rastet, der rostet. Andererseits motivieren uns auch Eltern, Familie, Freunde, Arbeitgeber, Kunden usw. jeden Tag doch noch etwas mehr zu geben als am Vortag. Da ist es nicht verwunderlich treibt uns die innere Kraft an, unsere Prioritäten nicht auf die Ruhe zu setzen, sondern auf die Leistung. Umso besser zu wissen, dass es in der Pflanzen- und Duftwelt viele wunderbare Helfer gibt, welche uns immer wieder für einen Moment etwas Ruhe geben können.
Ruhe und Entspannung
Es ist wichtig, immer wieder Pausen einzulegen und sich zu entspannen. Denn nur wer ruhig bleibt, kann auch produktiv sein. Doch wie findet man in unserer hektischen Welt Ruhe und Entspannung?
Unsere Top-Tipps:
- Zeit in der Natur verbringen
Die Natur ist ein hervorragender Ort, um vom Alltagsstress abzuschalten und neue Kraft zu tanken. Täglich ein paar Minuten an der frischen Luft können bereits einen Unterschied machen. Wichtig dabei: die Landschaft bewusst geniessen und den Stress des Alltags hinter sich lassen. - Regelmässig Pause machen
Wer gerne während der Arbeit die Zeit vergisst, kann einen Wecker stellen, oder noch besser, sich gleich einen fixen Pausentermin in die Agenda schreiben. Die Pause kann auch mal anders verbracht werden: spazieren gehen, ein Kapitel des Lieblingsbuchs lesen, eine kurze Meditation durchführen oder auch einfach ein paar Minuten die Landschaft geniessen und dabei ruhig ein- und ausatmen. - Bewegung an der frischen Luft
Nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist eine Wohltat. Regelmässige Bewegung reduziert Stresshormone und macht uns ruhiger und gelassener. Also gehen wir doch öfter mal spazieren oder machen Sport. - Gesunde Ernährung
Auch unsere Ernährung hat Einfluss auf unseren Stresslevel. Zu viel Kaffee, Alkohol oder Zucker können uns nervös und unruhig machen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gibt uns die notwendigen Nährstoffe, um fit und gesund zu bleiben. - Entspannungstechniken
Autogenes Training, Yoga und Meditationen sind nur einige Beispiele, welche aktiv helfen können, die Ruhe zu finden und Ruhe erleben zu lernen.
Schlaf als wichtiger Erholungsfaktor
Ein gesunder Schlaf ist wichtig für eine gute Gesundheit. Denn unser Gehirn, aber auch unsere Organe und Muskeln funktionieren nur wenn wir uns regelmässig Schlaf gönnen. Während des Schlafens kann sich unser ganzer Körper regenerieren und erholen. Neben den bekannten Tipps wie regelmässige Schlafzeiten einführen, Reduktion von Alkohol, Nikotin und Koffein oder der Vermeidung von Aktivitäten vor dem Bildschirm vor dem Schlafengehen ist auch eine bequeme und schlaffördernde Umgebung wichtig. Dabei spielen die Qualität der Matratze ebenso eine grosse Rolle wie die Raumfaktoren. Ein kühles, dunkles, gut gelüftetes und ruhiges Schlafzimmer sind von zentraler Bedeutung.
Unser Tipp: Einen Duftstein auf dem Nachttisch mit einer passenden Duftmischung beträufeln und die beruhigenden und entspannenden Eigenschaften geniessen. Alternativ können auch im Schlafzimmer versprühte Aromasprays eine Wohlfühlatmosphäre schaffen.
Passende DIY-Ideen
Entspannung durch Atemübungen
Auch Atemübungen können dazu beitragen, zur Ruhe zu kommen. Eine gute Atmung kann helfen, dass der Körper mehr Sauerstoff aufnimmt und mehr Kohlendioxid abgibt, was sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken kann:
- Bauchatmung: Aufrecht hinsetzen, Hand auf den Bauch legen, dann tief einatmen und dabei spüren, wie sich der Bauch ausdehnt. Dann langsam ausatmen. Der Bauch zieht sich wieder zusammen. Dies mehrere Male wiederholen.
- Zähl-Atmung: Tief einatmen und bis vier zählen. Atem anhalten und bis sieben zählen. Danach langsam ausatmen und bis acht zählen. Mehrere Male wiederholen.
- Wechselatmung: Abwechselnd ein Nasenloch mit dem Daumen schliessen und durch das andere Nasenloch einatmen. Atem kurz anhalten und dann durch das andere Nasenloch ausatmen. Abwechselnd mehrere Male wiederholen.
- Pranayama-Atmung: Aufrecht hinsetzen und durch die Nase einatmen. Den Atem dann anhalten und auf drei zählen. Durch den Mund ausatmen und bis sechs zählen. Übung mehrere Male wiederholen.
Es ist wichtig, Atemübungen langsam und bewusst durchzuführen und nicht zu forcieren. Zur leichteren Abgrenzung können die Augen bei all diesen Übungen geschlossen werden. Bei Schwierigkeiten bei der Durchführung der Atemübungen oder Atemproblemen, hole dir Rat bei einer Fachperson.
Passende Pflanzenporträts
Passende Beiträge