Ursprung der ätherischen Öle – die Pflanzen im Porträt


Was haben Pflanzen mit ätherischen Ölen zu tun? Pflanzen produzieren ätherische Öle aus verschiedenen biologischen und auch ökologischen Gründen. Wir Menschen nutzen diese Kraftstoffe der Natur in dem wir sie mittels Destillation oder Kaltpressung aus den Pflanzen extrahieren. Ein Blick in die Welt der meistgenutzten Pflanzen lohnt sich, um die komplexe und vielseitige Welt der ätherischen Öle zu verstehen.

Lavendelstrauch wird von der Sonne beschienen, rundherum ist alles verschwommen.

Pflanzen – die Quelle der ätherischen Öle

Die ätherischen Öle sind pflanzliche Inhaltsstoffe und haben eine Vielzahl von Funktionen. Sie helfen der Pflanze unter anderem zu überleben und sich fortzupflanzen.

  1. Schutz vor Schädlingen und Krankheiten: Ätherische Öle enthalten oft chemische Verbindungen, die für Insekten, Mikroorganismen und andere Schädlinge unangenehm oder sogar giftig sind. Diese schützen die Pflanze vor Fressfeinden und helfen, ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Infektionen zu stärken.
  2. Abwehr von herbivoren Tieren (Pflanzenfressern): Einige ätherische Öle haben einen starken, unangenehmen Duft, welche Tiere abschreckt, die die Pflanze fressen könnten. Einige Pflanzen setzen auch ätherische Öle als Abwehrmechanismus frei, wenn sie angegriffen werden, um ihre Angreifer abzuschrecken. Beispielsweise sorgt das ätherische Öl von Rosmarin für einen intensiven Duft, der Tiere fernhält.
  3. Anlockung von Bestäubern: Bestimmte Pflanzen produzieren ätherische Öle, um Insekten, Vögel und andere Tiere zur Bestäubung anzulocken. Diese Düfte signalisieren den Tieren, dass die Pflanze bereit für die Bestäubung ist. Das ätherische Öl des Jasmins beispielsweise lockt Bienen und andere Bestäuber an.
  4. Kommunikation mit anderen Pflanzen: Einige Pflanzen setzen ätherische Öle frei, um mit anderen Pflanzen zu kommunizieren. Diese chemischen Signale können benachbarten Pflanzen helfen, sich vor Gefahren wie Schädlingen oder Krankheiten zu schützen. In einigen Fällen wirken diese Öle auch als eine Art «Kampfstoff», um das Wachstum von benachbarten Pflanzen zu hemmen, die als Konkurrenz wahrgenommen werden (dies ist als «allelopathische Wirkung» bekannt).
  5. Temperaturregulation und Feuchtigkeitsschutz: In einigen Pflanzen helfen ätherische Öle auch, den Wasserhaushalt zu regulieren und vor übermäßiger Verdunstung zu schützen, insbesondere in heißen und trockenen Klimazonen. Der Eukalyptus beispielsweise hat ätherische Öle, die dazu beitragen, die Verdunstung von Wasser zu kontrollieren und die Pflanze vor extremen Temperaturen zu schützen.
Bergamotten hängen an einem Baum, der in der Sonne steht

Bergamotte

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Cajeput-Pflanze

Cajeput

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Nahaufnahme eines Astes Eukalyptus mit Taunässe

Eukalyptus

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Nahaufnahme eines Fichtenastes mit Fokus auf den Nadeln

Fichte

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Reife Grapefruit hängt an einem Baum

Grapefruit

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Kamille römisch Blüten auf einer Wiese

Kamille römisch

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Lavendelfeld

Lavendel

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Lemongrass-Halme vor Sonnenlicht

Lemongrass

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Ein Sack Mandarinen liegt auf einem Holztisch und lässt Mandarinen herausfallen

Mandarine

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Manukablüten an einem Ast

Manuka

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Melisse-Pflanze

Melisse

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